ap1-0248 Entwickeln, Erstellen und Betreuen von IT_Lösungen comparison ap1pay-per-usecloudkosten

Pay-per-use Lizenzmodell

LizenzmodelleKostenmodelleIT-Betrieb
Frage
Was sind die Vor- und Nachteile beim Lizenzmodell Pay-per-use?
Klicken zum Aufdecken der Antwort →
Vollständiger Inhalt

Pay-per-use Lizenzmodell

Beim Pay-per-use-Modell zahlt man nur für tatsächlich genutzte Leistungen.

Es wird häufig bei Cloud-Services eingesetzt.

Kernerklärung

Prinzip:

  • Abrechnung erfolgt nach Nutzung (z. B. Stunden, Datenmenge)

Vorteile

  • keine hohe Anfangsinvestition
  • flexibel skalierbar (je nach Bedarf)
  • geringes finanzielles Risiko
  • keine Kapitalbindung

Nachteile

  • langfristig oft teurer (z. B. 24/7 Nutzung)
  • Abhängigkeit vom Anbieter
  • Risiko bei Ausfall des Dienstleisters
  • eingeschränkte Individualisierung möglich
Kriterium Pay-per-use
Kostenstruktur variabel
Investition gering
Skalierbarkeit hoch
Risiko gering (initial), höher bei Abhängigkeit
flowchart LR
A[Nutzung steigt] --> B[Kosten steigen]
A2[Nutzung sinkt] --> B2[Kosten sinken]

Praktisches Beispiel

  • Ein Unternehmen nutzt Cloud-Server:
    • bezahlt pro Stunde Laufzeit
    • bei geringer Nutzung niedrige Kosten
    • bei Dauerbetrieb steigen die Kosten stark

Prüfungsrelevanz (AP1)

Typische Prüfungsfragen

  • Was ist Pay-per-use?
  • Nenne Vorteile und Nachteile
  • Wann lohnt sich das Modell?

Antworten auf die typischen Prüfungsfragen

  • Bezahlung nach tatsächlicher Nutzung
  • Vorteile: flexibel, keine Anfangskosten
  • Nachteile: langfristig teuer, Abhängigkeit
  • sinnvoll bei schwankender Nutzung

Merksatz

Pay-per-use spart am Anfang, kann aber bei Dauerbetrieb teuer werden.