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OEM-Software und OEM-Hardware – Definition

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Frage
Wie werden die Begriffe OEM-Software und OEM-Hardware definiert?
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OEM-Software und OEM-Hardware – Definition

OEM steht für Original Equipment Manufacturer und beschreibt Produkte, die nicht direkt an Endkunden verkauft werden, sondern als Bestandteil eines Gesamtsystems.

Kernerklärung

OEM allgemein

  • Hersteller verkauft Produkte nicht direkt an Endkunden
  • Lieferung erfolgt:
    • zusammen mit Hardware oder Software
    • an andere Unternehmen (z. B. PC-Hersteller)

OEM-Software

  • oft Vollversion mit Einschränkungen:
    • geringerer Funktionsumfang oder Support
    • anderes Nutzungsrecht als Retail-Version
  • häufig vorinstalliert auf Geräten

OEM-Hardware

  • wird von einem Hersteller produziert
  • Verkauf unter anderem Markennamen
  • oft günstiger (z. B. bei Discountern)

Vergleich

Bereich OEM-Software OEM-Hardware
Vertrieb mit Hardware gebündelt über andere Marken
Besonderheit eingeschränkte Nutzung/Rechte anderer Markenname
Beispiel Windows vorinstalliert No-Name-PC-Komponenten
flowchart LR
A[Hersteller] --> B[OEM-Produkt]
B --> C[Hardware-Hersteller]
C --> D[Endkunde]

Praktisches Beispiel

  • Laptop:

    • Windows bereits installiert (OEM-Version)
  • Hardware:

    • Festplatten oder Netzteile unter Handelsmarken

Prüfungsrelevanz (AP1)

Typische Prüfungsfragen

  • Was bedeutet OEM?
  • Unterschied OEM vs. Retail?
  • Eigenschaften von OEM-Software?

Antworten auf die typischen Prüfungsfragen

  • Original Equipment Manufacturer
  • OEM = gebunden / Retail = frei erhältlich
  • oft eingeschränkte Nutzung und gebündelt

Merksatz

OEM-Produkte werden nicht einzeln verkauft, sondern zusammen mit anderer Hardware oder unter anderem Namen vertrieben.