ap1-0316 IT-Sicherheit und Datenschutz, Ergonomie basic ap1backuprotationkonzept
Großvater-Vater-Sohn-Prinzip (Backup-Rotation)
backupdatensicherungstrategie
Frage
Beschreibe einen vollständigen Backup-Plan nach dem Großvater-Vater-Sohn-Prinzip.
Antwort
Das Großvater-Vater-Sohn-Prinzip nutzt eine Backup-Rotation: tägliche inkrementelle Backups (Sohn), wöchentliche Vollbackups (Vater) und monatliche Vollbackups (Großvater).
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Großvater-Vater-Sohn-Prinzip (Backup-Rotation)
Das Großvater-Vater-Sohn-Prinzip (GFS) ist ein Rotationsschema für Backups.
Es kombiniert verschiedene Sicherungsintervalle, um:
- Datenverlust zu minimieren
- Speicher effizient zu nutzen
- mehrere Wiederherstellungspunkte zu ermöglichen
Kernerklärung
Struktur des GFS-Prinzips
| Ebene | Häufigkeit | Art des Backups | Zweck |
|---|---|---|---|
| Sohn | täglich | inkrementell | aktuelle Änderungen sichern |
| Vater | wöchentlich | Vollbackup | stabile Zwischenstände |
| Großvater | monatlich | Vollbackup | langfristige Archivierung |
Typische Umsetzung
- 4× Sohn-Medien → tägliche Backups (z. B. Mo–Do)
- 4× Vater-Medien → wöchentliche Backups
- 12× Großvater-Medien → monatliche Backups
flowchart LR Sohn["Tag 1-4: Sohn, inkrementell"] --> Vater["Woche: Vater, Vollbackup"] Vater --> Grossvater["Monat: Großvater, Vollbackup"]
Praktisches Beispiel
Ein Unternehmen sichert seine Daten wie folgt:
- Montag–Donnerstag: inkrementelle Backups
- Freitag: Vollbackup (wöchentlich)
- Monatsende: zusätzliches Vollbackup für Archiv
So sind sowohl kurzfristige als auch langfristige Wiederherstellungen möglich.
Prüfungsrelevanz (AP1)
Typische Prüfungsfragen
- Was ist das Großvater-Vater-Sohn-Prinzip?
- Welche Backup-Arten werden verwendet?
Antworten auf die typischen Prüfungsfragen
- Rotationsschema mit drei Ebenen
- Kombination aus inkrementellen und Vollbackups
- Ziel: Sicherheit + Effizienz
Merksatz
Sohn = täglich, Vater = wöchentlich, Großvater = monatlich.