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Außerbetriebnahme von IT-Systemen

IT-BetriebSystemmanagement
Frage
Worauf muss bei der Außerbetriebnahme von IT-Systemen geachtet werden?
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Vollständiger Inhalt

Außerbetriebnahme von IT-Systemen

Die Außerbetriebnahme eines IT-Systems bedeutet, dass ein bestehendes System dauerhaft abgeschaltet und durch ein anderes System ersetzt oder vollständig stillgelegt wird.

Dabei müssen technische, organisatorische und rechtliche Anforderungen berücksichtigt werden.

Wichtige Maßnahmen

Bereich Maßnahme
Kommunikation frühzeitige Information von Mitarbeitenden oder Kunden
Datensicherung Backup- und Alternativsysteme bereitstellen
Datenmanagement Daten archivieren oder auf neues System migrieren
Schulung Nutzer auf neue Systeme vorbereiten
Prüfung migrierte Daten validieren
Sicherheit Datenträger sicher löschen oder vernichten
Hardware Geräte fachgerecht entsorgen oder wiederverwenden

Bedeutung der Datenmigration

Wenn ein neues IT-System eingeführt wird, müssen vorhandene Daten häufig migriert werden.

flowchart LR
A[Altes IT-System] --> B[Datenmigration]
B --> C[Validierung der Daten]
C --> D[Neues IT-System]
D --> E[Abschaltung des alten Systems]

Datenschutz und Sicherheit

Besonders wichtig ist der sichere Umgang mit Datenträgern.

Beispiele:

  • zertifizierte Datenlöschung
  • physische Vernichtung von Festplatten
  • Einhaltung gesetzlicher Aufbewahrungsfristen

Prüfungsrelevanz (AP1)

Typische Prüfungsfrage:

„Was ist bei der Außerbetriebnahme von IT-Systemen zu beachten?“

Erwartet wird meist eine Aufzählung mehrerer Maßnahmen wie:

  • Information der Nutzer
  • Backup / Migration
  • Archivierung
  • sichere Datenlöschung
  • Entsorgung der Hardware

Merksatz

Außerbetriebnahme = informieren, sichern, migrieren, prüfen und Daten sicher entsorgen.